Die Wurmbergschanze ist die größte Skisprungschanze des Harzes und befindet sich auf dem 972 m hohen Wurmberg. Am 2. Februar 2003 sprang der Norweger Morten Solem mit 101,0 m neuen Schanzenrekord. Tausende Skisprungfans begleiteten diesen ersten "Hundert-Meter-Sprung" im Harz mit Begeisterung. Die Leistungen der Athleten aus 15 Nationen wurden bei toller Stimmung, für die NDR2 sorgte, bestaunt.
Die Wurmbergschanze besitzt eine beheizbare Metallanlaufspur mit Glas-Keramik-Beschichtung. Diese findet neben dem weltweiten Interesse die volle Zustimmung der Aktiven und Trainer. Besonders in den deutschen Mittelgebirgen, wo wechselnde Witterungsbedingungen das Präparieren einer Schneeanlaufspur oft unmöglich machen, ist diese schnelle "Spur ohne Schnee" von großem Vorteil.
| 1923 | Sepp Adolph (Riesengebirge) | 43,0 m |
| 1928 |
Mölbach-Nielsen (NOR) Franz Leodolter (AUT) |
52,0 m 53,5 m |
| 1952 |
Helmut Oberländer (Braunlage) Sepp Kleisl (Partenkirchen) Toni Brutscher (Oberstdorf) |
63,5 m 67,0 m 67,0 m |
| 1960 | Max Bolkart (Oberstdorf) | 74,5 m |
| 1962 | Helmut Wegscheider (Hammer) | 74,5 m |
| 1978 | Peter Leitner (Oberstdorf) | 81,0 m |
| 1995 | Kai Bracht (Eberbach) | 88,0 m |
| 1997 | Jaroslav Kahanek (CZE) | 90,5 m |
| 2000 | Janne Ylijärvi (FIN) | 91,5 m |
| 2002 |
Jörg Ritzerfeld (GER) Michael Neumayer (GER) |
92,0 m 98,0 m |
| 2003 |
Bine Zupan (SLO) Michael Möllinger (GER) Morten Solem (NOR) |
98,0 m 99,5 m 101,0 m |
Um zu ihrer Sportanlage zu gelangen, werden die Nationalmannschaften in diesem Jahr erstmals nicht mehr über den Kaffeehorst zum Auslauf der Schanze hinauf fahren, sondern über die Natostraße und den Ulmer Weg. Durch diese Maßnahme haben die Fußgänger ab Kaffeehorst keine Fahrzeuge mehr auf diesem Weg und damit einen störungsfreien und verkehrssicheren Anmarsch zur Schanze. Diese zweite Möglichkeit einer Anfahrt zur Wurmbergschanze wurde im letzten Jahr erstmals mit Erfolg genutzt.
Dem Wunsch der FIS, in Braunlage eine Aufstiegshilfe für die Springer an der Schanze zu schaffen, haben wir in Angriff genommen. Mit drei Fahrzeugen werden jeweils acht Springer vom Auslauf über den Ulmer Weg und Stieglitzeck zum Turm hinauf gefahren. Diese Maßnahme muss allerdings durch eine Funkbrücke unterstützt werden, da sich die Fahrzeuge auf dem Ulmer Weg nicht begegnen dürfen.
Die Sportanlage präsentiert sich in einem guten Zustand, nachdem weitere Arbeiten durchgeführt wurden. Sie sollen den Wettkampfablauf noch verbessern, unseren Helfern die Arbeiten erleichtern und den Zusschauern noch mehr bieten.
Folgende Arbeiten wurden von unseren Schanzenbauern in den letzten Monaten durchgeführt: